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Spatenstich Innsbruck-Amras

04.06.2009
ASFINAG, Land Tirol und Stadt Innsbruck zum Start des Großbauvorhabens - Investitionen von 53,8 Mio Euro im Bereich A 12 Inntal Autobahn - Knoten Innsbruck-Amras 

MASSIVE VERBESSERUNG VON VERKEHRSSICHERHEIT UND UMWELTSCHUTZ FÜR DEN GROSSRAUM INNSBRUCK
Mit dem offiziellen Spatenstich zum Projekt Sicherheitausbau, Umweltschutz und Sanierungsmaßnahmen Innsbruck-Amras (SiUm Amras) leistet die ASFINAG zusammen mit den Finanzierungspartnern Land Tirol und Stadt Innsbruck einen wertvollen Beitrag zur Erhöhung der Verkehrssicherheit und hinsichtlich Umweltentlastungsmaßnahmen. 

Asfinag

Spatenstich Innsbruck-Amras

"Die Umsetzung des Projekts Innsbruck-Amras ist eine der wichtigsten Maßnahmen, die die ASFINAG in diesem Jahr in Tirol umsetzt", betont Alois Schedl, Vorstandsdirektor der ASFINAG. Ingesamt werden 2009 EUR 115 Mio. in Tirol seitens der ASFINAG in Erhaltungs-, Ausbau- und Modernisierungsmaßnahmen auf dem hochrangigen Straßennetz investiert. "Im mittelfristigen Bauprogramm planen wir Investitionen in Höhe von EUR 534 Mio. bis 2014 auf Grundlage des mit dem Staat Österreich abgestimmten Bauprogramms in Tirol", erklärt Schedl. EUR 53,8 Mio. werden für Maßnahmen zur Sicherheit, zur Umweltentlastung und für Sanierungsmaßnahmen im wichtigen Knotenbereich der A 12 Inntal Autobahn im Bereich Innsbruck-Ost bis zum Knoten Amras investiert.

Daneben gelten noch die Errichtung der zweiten Röhre Roppener Tunnel, die großen Belagssanierungen im Bereich Pettnau-Telfs und bei Kufstein auf der A 12 Inntal Autobahn sowie die Arbeiten zur Errichtung des Verkehrskontrollplatzes Brenner an der A 13 Brenner Autobahn als wichtige Maßnahmen zur weiteren Verbesserung der Verkehrssicherheit in Tirol. 

Die Maßnahmen im Zuge des Projekts SiUm Amras sehen hier einen Sicherheitsausbau der A 12 Inntal Autobahn (Errichtung eines Pannenstreifens auf der Richtungsfahrbahn Bregenz) vor. In weiterer Folge wird in diesem Bereich eine Einhausung mit einer Gesamtlänge von 910 Metern errichtet. In den Freilandbereichen an den Tunnelportalen werden zusätzliche Lärmschutzwände (auch in den Bereichen der Ein- und Ausfahrtsrampen) errichtet. Das Bauwerk wird in einer Stahlbetonkonstruktion mit Überschüttung ausgeführt. "Es handelt sich hier um eine Tunnelanlage. Deswegen werden die elektromaschinellen Ausrüstungen auf neuestem Stand der Technik und im vollen Umfang gemäß dem Straßentunnelsicherheitsgesetz zur Ausführung kommen" bestätigt Gernot Brandtner, Geschäftsführer der für die Errichtung zuständigen ASFINAG Bau Management GmbH. 50.000 Kubikmeter zur Errichtung der Tunnelanlagen werden benötigt, 5000 Tonnen sind im Bereich des Stahlbaus veranschlagt. "Es wird die Maximalvariante der Einhausung mit 910 Metern in diesem fast schon städtischen Bereich ausgeführt", betont Brandtner, "dadurch haben wir vor allem mit den planerischen Einrichtungen von Land Tirol und Stadt Innsbruck bereits früh Abstimmungen getroffen." 

Der Bereich der A 12 Inntal Autobahn Innsbruck-Ost bis Knoten Amras gehört zu den meistbefahrenen Teilstücken der Inntal Autobahn (ca. 70 000 Fahrzeuge pro Tag). Daher stellt die Durchführung der Baumaßnahmen unter Verkehr eine besondere Herausforderung an Planung, Ausführung und Umsetzung dar. "Pro Fahrtrichtung werden permanent zwei Fahrspuren - wie derzeit im Bestand - zur Verfügung gestellt werden", erklärt Klaus Fink, Geschäftsführer der ASFINAG Alpenstraßen GmbH, "unsere betrieblichen Mannschaften sind von Beginn an in die Maßnahmen eingebunden und haben auch ihre Beiträge bereits im Stadium der Planungen einbringen können." Bürgermeisterin Hilde Zach zur Einhausung Innsbruck-Amras: "Die AnrainerInnen der Autobahn im Bereich Amras können aufatmen. In gemeinsamer Anstrengung konnten die Hürden genommen werden, sodass nun der Spatenstich für die Einhausung stattfinden kann. Höhere Lebensqualität und bessere Luft für die Menschen, die nahe an der Autobahn wohnen sowie mehr Sicherheit für die AutofahrerInnen werden damit erreicht. Auch die BesucherInnen des Ambraser Schlossparks werden es zu schätzen wissen, wenn weniger Autolärm die Ruhe stört. Mein Dank gilt dem Land Tirol sowie dem Bund mit der ASFINAG, dass sie dieses dringende Anliegen in der Stadt Innsbruck unterstützt haben. Nun gilt es noch die Belastungen durch die Bauarbeiten zu ertragen, bis Ende 2011 alle Arbeiten abgeschlossen sind und Grünraum statt Straßenlärm die Häuser entlang der A 12 umgibt." 

LHStv. Anton Steixner betont die Wichtigkeit des Projekts Einhausung Amras für die Amraser Bevölkerung. "Jahrzehntelang mussten die Amraserinnen und Amraser, die direkt neben der Autobahn wohnen, teils unerträgliche Lärmbelästigungen hinnehmen. Dies gehört künftig der Vergangenheit an. Mit der Einhausung erhält die Amraser Bevölkerung die absolut bestmögliche Lärmschutzmaßnahme, die man sich vorstellen kann. Ein einkilometerlanger Tunnel wird künftig in Amras wieder für Ruhe, Komfort und Lebensqualität sorgen!", ist LHStv. Steixner überzeugt. 

Asfinag

Luftbild Innsbruck-Amras

Allgemeine Angaben zu SiUm Amras:  

Übersicht Kosten SiUm Amras: 
Gesamtprojektkosten: € 53,8 Mio.  
Beitrag Stadt Innsbruck und Land Tirol € 5,4 Mio.


Eckdaten SiUm Amras: 
Länge der Einhausung: 910 Meter
Fläche zusätzlicher Lärmschutz: 11.000 Quadratmeter
Baubeginn gesamt:  25.05.2009 
Inbetriebnahme Nordröhre: Spätsommer 2010
Verkehrsfreigabe gesamt:  September 2011


Für Wünsche, Reklamationen oder Anregungen zu Baustellen am österreichischen Autobahnen und Schnellstraßennetz steht das ASFINAG Service Center zur Verfügung. Unter der Telefonnummer 0800 400 12 400  ist das Service Center von Montag bis Donnerstag 07:00 Uhr bis 19:00 Uhr und am Freitag von 07:00 bis 17:00 Uhr für Sie erreichbar. Mautanfragen sowie Meldungen in Zusammenhang mit der Verkehrssicherheit werden rund um die Uhr und auch an Wochenenden bearbeitet.  info@asfinag.at .

PRESSEAUSSENDUNG
Alexander Holzedl
Pressesprecher ASFINAG Alpenstraßen GmbH
www.asfinag.at

 
 
 

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