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15.130 Stunden der AsylwerberInnen für Hall in Tirol.

"15.130 Stunden haben die Haller AsylwerberInnen in 10 Monaten geleistet - Bilanz von 10 Monaten gemeinnütziger Hilfstätigkeit für die Haller Bevölkerung!"

Seit Herbst 2004 sind im Südtrakt des Annaheimes Flüchtlingsfamilien in Landesbetreuung und in der ehemaligen Pflegeschule in der Bruckergasse, unbetreute Flüchtlingsjugendliche in Betreuung durch das SOS-Kinderdorf im BIKAW in Hall untergebracht. Gleich nach einigen Wochen entschied sich die Stadtgemeinde Hall im Rahmen des Bundesbetreuungsgesetzes den AsylwerberInnen die Möglichkeit anzubieten, im Bereich der städtischen Verwaltung gemein- nützige Hilfstätigkeiten zu leisten. Von den geflüchteten Menschen wurde dieses Angebot gerne angenommen,da sie damit einer geregelten Tätigkeit nachgehen konnten. Sie können 20 Stunden pro Woche in der Gemeindeverwaltung arbeiten und erhalten dafür ein Taschengeld. Von Seiten der Stadtgemeinde wurde eine Unfallversicherung abgeschlossen, die in der Zwischenzeit seit Mai 2006 vom Land Tirol übernommen wird.

Schneeräumen, Mülltrennung, Straßenreinigung, Friedhofsarbeiten, ....

Gerade im letzten Winter leisteten die AylwerberInnen wichtige Hilfsdienste bei der Schneeräumung in unserem Gemeindegebiet. Die Flüchtlinge wurden weiters im Umweltamt (Recyclinghof und Straßenreinigung), beim Friedhof, den Sportplätzen, sowie in den städtischen Wohn- und Pflege- heimen in der Küche, der Wäscherei, der Bügelei und der Näherei eingesetzt. Außerdem wurden die AsylwerberInnen auch immer wieder zu außerordentlichen Tätigkeiten ein- gesetzt, wie bei Wohnungsräumungen von mittellosen Verlassenschaften, Übersiedlung von Bewohnern in unsere Pflegeheime, beim Abräumen des Turnhallendaches der Europahaupt- schule und der Reinigung des Weißenbachgrabens. Insgesamt wurden 15.130 Stunden in den letzten 10 Monaten im Dienste der Haller Bevölkerung geleistet. Gerade von der Haller Bevölkerung gibt es zu dieser sinnvollen Beschäftigung von AsylwerberInnen immer wieder sehr positive Rück- meldungen. Die Flüchtlinge haben damit eine sinnvolle Beschäftigung und geben zumindest einen Teil ihrer Unterbringungskosten an die Bevölkerung zurück. Dies ist ein wichtiger Beitrag zur Integration von den Menschen, die aus verschiedensten Gründen, aus ihren Heimatländern geflüchtet sind.

Rückfragehinweis:
Vbgm Harald Schweighofer
Tel. 0664-1051949
Obmann des Sozialausschusses
Hall, den 10.11.06

 
 
 

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