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Solar-City
Kraftwerk für erneuerbare Energie

Solar-City am Beispiel von St. Veit an der Glan stellte sich vor - viele Möglichkeiten für zukünftige Schwerpunkte in Hall! 

"Eine Stadt, die es geschafft hat: Vor zwanzig Jahren fast keinen Tourismus & wenig Betriebe, sowie einer hohen Verschuldung der Gemeinde, mit 5 km Entfernung von der Landeshauptstadt Klagenfurt. In der Zwischenzeit steht St. Veit gut da, es gibt einen Wirtschafts- und Industriepark mit 40 ha Fläche und 1700 Arbeitsplätzen, ein modernes City-Management mit einer Altstadt inclusive Fußgänger mit einer Atmosphäre wie ein Wohnzimmer und keine leerstehenden Geschäfte. Der Hauptschwerpunkt liegt jedoch in der erneuerbaren Energie für die Zukunft. St. Veit an der Glan möchte in den nächsten Jahren über Photovoltaik 800 bis 1000 Haushalte selbst mit Strom versorgen und bis zum Jahr 2020 endgültig zur Solar-City als selbständiger Energieversorger werden. Am Beispiel von St. Veit an der Glan mit dem engagierten Sozialdemokratischen Langzeit-Bürgermeister, Gerhard Mock, sieht man, dass mit einem starken Bürgermeister eine Kommune auf den richtigen Weg gebracht werden kann in schwierigen Zeiten und die Bevölkerung wieder stolz auf ihre Heimatgemeinde sein kann," kommentieren SP-StR Walter Vedlin und SP-Vbgm Harald Schweighofer den Info-Abend "Solar-City" mit BM Gerhard Mock im Parkhotel am vergangenen Donnerstag. 

Solar City

GR Gerhard Mimm, Vbgm Harald Schweighofer, BM Gerhard Mock, Julia Schmid und StR Walter Vedlin im Parkhotel in Hall


In St. Veit an der Glan entsteht das größte Kraftwerk für erneuerbare Energie in einer österreichischen Stadt. Die Wirtschaftskrise macht den Menschen sensibler für den richtigen Umgang mit Energie und der Eigenversorgung von Kommunen. Beim "Talk im Turm" hat Gerhard Mock, der seit 21 Jahren Bürgermeister von St. Veit an der Glan in Kärnten ist, das Projekt "Solar-City" und ein modernes City-Management vorgestellt. Die Stadt St. Veit an der Glan gehört in Kärnten zu den modernsten Gemeinden mit einem großen Industriepark am Rande der Stadt und ein historisches Stadtzentrum repräsentiert das gelungene Standortkonzept. St. Veit wird sich mit "Solarcity" als Modellgemeinde etablieren. 

Hier noch Auszüge aus dem Vortrag von BM Gerhard Mock/St. Veit an der Glan: 

City-Management/Stadtmarketing:  
In der Altstadt gibt es eine Fußgängerzone mit einer überdachten Einkaufspassage mit rund 40 Geschäften. In der gesamten Altstadt gibt es kein leerstehendes Geschäft, dafür z.B. 5 Fleischer. Die Altstadt fungiert als Wohnzimmer der Bevölkerung, im Sommer mit Kinderspielplatz und im Winter mit einem Eislaufplatz. Irgendwann werden sich die Kunden in Einkaufszentren auf der grünen Wiese nicht mehr wohlfühlen und gerne wieder in Altstädte mit Atmosphäre zurück kommen. Aus diesem Grund wird St. Veit von Jänner bis Dezember entsprechen der Jahreszeit dekoriert. Dadurch wird "Atmosphäre" geschaffen, der Bürger muss sich wohlfühlen, stolz auf die Stadt sein und sagen "die Stadt gehört mir!". Für Kultur und Stadtmarketing werden 1,2 Mill € pro Jahr ausgegeben. In der Wirtschaftskrise muss die öffentliche Hand investieren. In St. Veit kann die gesamte Altstadt gemietet werden unter dem Motto "Rent a City" für Veranstaltungen. Bei Stadtmarketing setzt man auf kleine Veranstaltungen statt großen Stadtfesten und vorallem auf klassische Musik. Die Ausnahme bildet der St. Veiter Wiesenmarkt Ende September. 

Solar-City:  
Schwerpunkt ist die erneuerbare Energie. St. Veit erhält die Fernwärme von der Industrie und es sind 70 % aller Haushalte angeschlossen. Bis 2020 will die Stadt unabhängig mit der Energieversorgung sein. Es wird ein Schaukraftwerk geben, bei dem über Bildschirme in der Stadt jeder Bürger schauen kann, wieviel Energie produziert wird. Auf einem Feld und über die Dächer der Altstadt wird mit Photovoltaik Strom erzeugt. Weiters wird E-Mobilität gefördert über 4 E-Tankstellen in der Stadt. Das Land Kärnten fördert den Umstieg auf Elektro-Autos. 

(Presseinformation)
SP-Vbgm Harald Schweighofer
Bürgermeisterkandidat 

 
 
 

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