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SP-GR Martin Lindenberger empört über die Aussage von LA Tilg

22.05.2007
"Nur nicht alt werden, Herr Tilg! - Gerade ältere Menschen werden oft von Zivildiener betreut!"

Als absolute Geringschätzung und Abwertung der in Österreich zivildienstleistenden Jugendlichen, empfindet der Haller Jugendreferent SP-GR Martin Lindenberger, die Aussage von LA Tilg. "Es ist empörend, wenn ein Abgeordneter des Tiroler Landtages in aller Öffentlichkeit Jugendliche abwertet und angreift die aufgrund ihrer sozialen Überzeugung freiwillig drei Monate länger Dienst für die hilfsbedürftigen Menschen in unserer Gesellschaft leisten."

"Ich lade Herrn Tilg gerne zu einer Nachschulung ein, um ihn einmal über die erbrachten Leistungen der Zivildiener zu informieren. Es kann oft schneller gehen als erwartet, dass man auf die Hilfe von Zivildiener angewiesen ist," so der Haller Jugendreferent SP-GR Martin Lindenberger.

"Allein in Tirol, machen jedes Jahr hunderte Jugendliche Zivildienst. Wie wichtig die Zivildiener für unsere Gesellschaft geworden sind, zeigte auch die Debatte bei der Heeresreform, wo ein Hauptargument für die Beibehaltung der Wehrpflicht die Notwendigkeit von Zivildienern war. Unser Sozialsystem wäre ohne Zivildiener, in dieser Form, nicht aufrecht zu erhalten. Die Aussage von LA Tilg ist daher vollkommen unverantwortlich gegenüber der Gesellschaft und empörend gegenüber den Jugendlichen. Ich fordere LA Tilg dazu auf, sich in der Öffentlichkeit für diese Entgleisung zu entschuldigen," schließt der Haller Jugendreferent SP-GR Martin Lindenberger.

Pressemitteilung der Haller SozialdemokratInnen
SP-GR Martin Lindenberger
Obmann des städtischen Jugendausschusses

 
 
 

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