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ASFINAG: Maßnahmen kompensieren Verkehrsverlagerungen durch Kufstein

10.08.2013
ASFINAG wird die Maßnahmen zeitgerecht umsetzen – Entscheidend ist, dass das Land Tirol und die Stadt Kufstein ihre Maßnahmen verwirklichen

Zur heute präsentierten Studie zu möglichen Verkehrsverlagerungen durch Kufstein durch das Land Tirol stellt die ASFINAG erneut fest, dass bereits eine Reihe von wirksamen Maßnahmen genau gegen diese „Mautflucht“ geplant ist. Mit 1. Dezember 2013 nimmt die ASFINAG die Vignettenkontrollen zwischen Staatsgrenze und Kufstein-Süd auf – und erfüllt damit das Bundesstraßenmautgesetz. Die ASFINAG lässt die Kufsteinerinnen und Kufsteiner jedoch nicht im Stich: Die ASFINAG hat eine Studie beauftragt, um den Verkehr bestmöglich im Winter- und Sommertourismus abzuwickeln. Wesentliche Maßnahmen daraus sind: zwei elektronische Info-Tafeln – eine so genannte Kufstein-Verkehrsvorinformation - zur Anzeige der Zeitersparnis bei der Fahrt auf der A 12 Inntal Autobahn und eine temporäre Sperre für Lkw über 7,5 Tonnen der Anschlussstelle Kufstein-Süd jeweils an Samstagen in der Winterreisezeit. Weiters erfolgt die Optimierung des Vignettenverkaufs auf der Zulaufstrecke zur Staatsgrenze. Entscheidend ist aber, dass das Land Tirol und die Stadt Kufstein die wichtigste Maßnahme – nämlich die Errichtung von so genannten Pförtnerampeln außerhalb des Stadtgebietes von Kufstein – zeitgerecht angehen, um den innerstädtischen Verkehr zu regeln. 

Jahres-Vignette

Die Studienergebnisse zeigen, dass mit diesen Maßnahmen die ursprüngliche Verkehrsdichte vor Beginn der Vignettenkontrollen erreicht werden kann – ein Verlagerungseffekt von Mautflüchtlingen kann somit kompensiert werden. Für die ASFINAG ist klar: die Umsetzung der Maßnahmen erfolgt zeitgerecht – insbesondere bei den Pförtnerampeln müssen jedoch Stadt und Land an einem gemeinsamen Strang ziehen. 

In der Studie des Fachexperten Schlosser wurden unterschiedliche Begleitmaßnahmen untersucht, um den Verkehr unter Berücksichtigung des Beginns der Vignettenkontrollen im Abschnitt Staatsgrenze Kiefersfelden bis Anschlussstelle Kufstein-Süd sowie im Großraum Kufstein zu bewältigen. Wesentliche Maßnahmen daraus sind: 

Kufstein-Verkehrsvorinformation:  Die so genannte „Kufstein-Verkehrsvorinformation“ besteht aus elektronischen Info-Tafeln, die auf der Zulaufstrecke von Deutschland kommend bei Oberaudorf und 

Kiefersfelden errichtet werden sollen. Diese signalisieren den Autofahrern, wie viel Zeit sie bei der Benützung der Autobahn im Vergleich zur Fahrt über Landesstraße und das Stadtgebiet von Kufstein sparen können. Ein wirkunsgvolles Signal an den Autofahrer, die wesentlich sicherere und schnellere Fahrt über die Autobahn zu wählen. 

Temporäres Lkw-Fahrverbot an alle Rampen der Anschlussstelle Kufstein-Süd:  In der Studie wurde erkannt, dass im Bereich der Anschlussstelle Kufstein-Süd in Richtung Deutschland zahlreiche Lkw abfahren und wieder auf die Autobahn auffahren - dabei kommt es zu beträchtlichen Verkehrsstörungen und Staus. Beabsichtigt wäre, an Samstagen in der Winterreisezeit in der Zeit von 06 bis 15 Uhr ein Fahrverbot für Lkw über 7,5 Tonnen an der Anschlussstelle Kufstein-Süd zu erwirken, um das bessere Einfädeln des Verkehrs in Richtung Deutschland zu erreichen. Diese kann durch eine Verordnung durch das zuständige Bundesministerium für Verkehr, Technologie und Innovation erreicht werden. 

Pförtnerampeln:  Die Pförtnerampeln sind im Zuständigkeitsbereich von Stadt Kufstein und Land Tirol und wurden in der Studie außerhalb des Stadtgebietes an den Bundesstraßen Tiroler Straße (B 171) und Wildbichler Straße (B 175) vorgeschlagen. Je nach Schaltzeit der Rot- und Grünphasen kann der innerstädtische Verkehr beeinflusst werden. Allfällige Stauflächen vor den Ampeln würden somit außerhalb des Stadtgebietes liegen. Die Schalthäufigkeit der Pförtnerampeln würde der Stadt Kufstein obliegen. 

Optimierung des Vignettenverkaufs:  Die ASFINAG wird auf den Zulaufstrecken im Bereich Grenzübergang Kufstein-Kiefersfelden ausreichend Kapazitäten zur Verfügung stellen. 

Für Wünsche, Reklamationen oder Anregungen zu Baustellen am österreichischen Autobahnen und Schnellstraßennetz steht das ASFINAG Service Center zur Verfügung. Unter der Telefonnummer  0800 400 12 400  ist das Service Center von Montag bis Donnerstag 07:00 Uhr bis 19:00 Uhr und am Freitag von 07:00 bis 17:00 Uhr für Sie erreichbar. Mautanfragen sowie Meldungen in Zusammenhang mit der Verkehrssicherheit werden rund um die Uhr und auch an Wochenenden bearbeitet.  info@asfinag.at .

PRESSEAUSSENDUNG
Alexander Holzedl
Pressesprecherin der AUTOBAHNEN- UND SCHNELLSTRASSEN- FINANZIERUNGS-AKTIENGESELLSCHAFT
www.asfinag.at

 
 
 

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