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Streckendienst meisterte bereits erste Bewährungsproben für den Winterdienst in Tirol und Vorarlberg

16.11.2010
Asfinag: Intensive Vorbereitungen auf Winter 2010/2011 - Pilotprojekt für "Eis und Schnee auf Lkw-Dachplanen" in Tirol geplant


Bei den starken Schneefällen Mitte Oktober speziell im Bereich der A 13 Brenner Autobahn musste der Streckendienst der ASFINAG bereits die erste Bewährungsprobe für den Winterdienst bestehen. Die Vorbereitungen auf den Winter 2010/2011 waren intensiv und umfangreich. 

Die ASFINAG Alpenstraßen GmbH ist für das hochrangige Straßennetz in Tirol und Vorarlberg verantwortlich. Fünf Autobahnmeistereien (vier in Tirol, eine in Vorarlberg) sorgen dabei mit den jeweiligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch bei Schneefall und Niederschlag in den Wintermonaten für möglichst hohe Verkehrssicherheit, rasche und effektive Schneeräumung auf Autobahnen und Schnellstraßen und eine möglichst störungsfreie Zur-Verfügung-Stellung dieser wichtigen Verkehrswege. 

Dabei betreut der Streckendienst der ASFINAG 315 km Autobahnen und Schnellstraßen (223 in Tirol, 91 in Vorarlberg) - damit kümmern sich knapp 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den fünf Autobahnmeistereien samt den dazugehörigen Stützpunkten um den Winterdienst. Über 70 Räum-, Streu- und Nutzfahrzeuge stehen der ASFINAG für den bevorstehenden Winterdiensteinsatz in Tirol und Vorarlberg zur Verfügung. Dabei legt die ASFINAG neben den eigentlichen Räumtätigkeiten im Falle eines entsprechenden Niederschlages auch auf den präventiven Streudienst hohes Augenmerk. "Wir können dabei auf über 13.000 Tonnen Kapazität von Streusalz in den Salzsilos und Salzhallen zurückgreifen. Ein Vertrag mit einem aus unserer Erfahrung sehr verlässlichen Salzlieferant gibt auch in diesem Punkt große Sicherheit", bestätigt ASFINAG-Geschäftsführer Klaus Fink. Für einen raschen und effektiven Einsatz im Bedarfsfalle sorgen abgestimmte und frühzeitig geplante Einsatzpläne der Mitarbeiter des Streckendienstes. Diese werden bei eigenen Winterdienst-Besprechungen jedes Jahr neu aufbereitet und zusammen mit Einsatzkräften den Fremddiensten, die bei Spitzenzeiten ebenfalls zum Einsatz kommen, abgestimmt. Bei einem Volleinsatz in Folge hoher Niederschlagsmengen kommen teilweise auch so genannte Fremddienste zum Einsatz - wie etwa auf der A 13 Brenner Autobahn oder auf der A 14 Rheintal Autobahn. Diese Abstimmung erfolgt auf kürzestem Wege, um diese zusätzlichen Hilfskräfte möglichst rasch aktivieren zu können 

Die regional abgestimmte Wetterinformation der Austro Control ist weiterhin ein wertvolles, modernes Hilfsmittel, um nicht von Wintereinbrüchen überrascht zu werden. "Durch diese Prognosen ist es uns möglich, Bereitschaften und Dienstpläne entsprechend frühzeitig einzuplanen", bestätigt Fink. 

Auf den besonders exponierten Strecken im Tiroler und Vorarlberger Alpinland - speziell die A 13 Brenner Autobahn sowie die S 16 Arlberg Schnellstraße - ist verstärkt mit Wintereinsatz der ASFINAG zu rechnen, weisen doch beide Streckenzüge Höhenlagen von über 1300 Höhenmetern vor. Gerade dann ist sowohl der Winterdienst der ASFINAG, aber auch der wesentliche Beitrag der Verkehrsteilnehmer wichtig. "Winterdienst funktioniert nur miteinander. Das bedeutet, dass auch Verkehrsteilnehmer für gute Winterausrüstung an den Fahrzeugen vorsorgen, ihre Fahrweise an die herrschenden Verhältnisse anpassen und sowohl auf Geschwindigkeit und ausreichend Sicherheitsabstand achten", erklärt Fink. 

Herabstürzende Eisbrocken oder herunter gewehter Schnee von Lkw-Dachplanen sorgen vor allem in Tunnels für erhöhtes Gefahrenpotenzial - insbesondere in Gegenverkehrs-Tunnel. Aus diesem Grund plant die ASFINAG im kommenden Wintern 2010/2011 ein Pilotprojekt an den Start zu bringen, um bei diesem Themenbereich mehr Bewusstsein zu schaffen, aber auch Mittel und Wege anzubieten, diese Situationen zu vermeiden. 

An den Standorten Gleinalmtunnel (am Nord- und Südportal) sowie an der A 12 Inntal Autobahn (Standorte Parkplatz Kronburg und Lkw-Stellplätze Vomp) wird die ASFINAG Gerüste errichten, die Lkw-Fahrern als Angebot zum Abkehren ihrer Dachplanen bei Anhängern zur Verfügung stehen werden. Somit verfügen Lkw-Fahrer über die Möglichkeit, auf das Gerüst sicher aufzusteigen und von erhöhter Position aus die Dachplanen von Eis und Schnee zu befreien. Dieses Pilotprojekt ist ein weiteres Angebot zur Vermeidung eines wesentlichen Sicherheitsrisikos bei einem der wichtigsten Kundensegmenten der ASFINAG, nämlich den Lkw-Fahrern. Dieses Angebot beruht auf der freiwilligen Nutzung durch die Verkehrsteilnehmer - die ASFINAG wird aber vor dem Wintereinbruch dieses Angebot noch medial begleiten. Nach dem ersten Winter wird die ASFINAG mit den gesammelten Erfahrungen ein Fazit dieses Pilotprojektes ziehen und diese in weitere Schritte und Planungen einfließen lassen. Dieses Pilotprojekt ist auch Bestandteil des "ASFINAG-Verkehrssicherheitsprogrammes 2020". 

Für Wünsche, Reklamationen oder Anregungen zu Baustellen am österreichischen Autobahnen und Schnellstraßennetz steht das ASFINAG Service Center zur Verfügung. Unter der Telefonnummer  0800 400 12 400  ist das Service Center von Montag bis Donnerstag 07:00 Uhr bis 19:00 Uhr und am Freitag von 07:00 bis 17:00 Uhr für Sie erreichbar. Mautanfragen sowie Meldungen in Zusammenhang mit der Verkehrssicherheit werden rund um die Uhr und auch an Wochenenden bearbeitet.  info@asfinag.at .

PRESSEAUSSENDUNG
Alexander Holzedl
Pressesprecher ASFINAG Alpenstraßen GmbH
www.asfinag.at

 
 
 

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