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Autobahn Einhausung im Bereich Innsbruck-Amras

15.01.2009
Vertragsunterschrift von ASFINAG, Land Tirol und Stadt Innsbruck für Projekt mit zentraler Bedeutung zum Schutz der Bevölkerung 

INNSBRUCK. Mit der offiziellen Vertragsunterzeichnung besiegeln die ASFINAG, Land Tirol und die Stadt Innsbruck ein Projekt mit zentraler Bedeutung für die Anrainer im Bereich Knoten Innsbruck-Amras. Die 910 Meter lange Einhausung sowie die an den beiden Portalen vorgesehenen Lärmschutzwände sorgen dafür, dass über 3000 Fensteröffnungen unter die durch die Dienstanweisung für Lärmschutz an Bundesstraßen vorgeschriebenen Grenzwerte gebracht werden. Die Gesamtkosten aller Maßnahmen in diesem Abschnitt der Autobahn belaufen sich auf 53,84 Mio. €. Daraus ergibt sich ein Anteil von jeweils € 2,715 Mio. für Stadt Innsbruck und Land Tirol von den Kosten der Einhausung abzüglich der theoretischen Kosten für den Lärmschutz Bichlweg, der auch ohne Errichtung der Einhausung laut der geltenden Dienstanweisung für Lärmschutz an Bundesstraßen (2006) gebaut hätte werden müssen. 

Asfing Amras

ASFINAG/Visualisierung: Architekten Stoll.Wagner  

Gesamtprojektkosten: € 53,84 Mio. 
Kosten Einhausung: € 31,44 Mio.
Kosten Lärmschutz Bichlweg: € 4,28 Mio.
Bewertungsgrundlage: € 27,15 Mio.

Der Tiroler Landeshauptmann Günther Platter zum Projekt Innsbruck-Amras: "Bei der Autobahn-Einhausung handelt es sich um ein wichtiges Projekt für die lärmgeplagte Bevölkerung in Amras. Seit vielen Jahren ist man um eine Lösung bemüht, mit der heutigen Unterschrift steht der Baubeginn jetzt unmittelbar bevor. Das Land Tirol beteiligt sich an diesem wichtigen Verkehrsprojekt mit zehn Prozent der Kosten." 

Asfinag Amras

v.l.n.r.: ASFINAG-Vorstand Alois Schedl, BM Hilde Zach, LH Günther Platter, ASFINAG-Vorstand Klaus Schierhackl (Foto: ASFINAG/Leitner)  

Bürgermeisterin Hilde Zach zum Projekt Innsbruck-Amras: "Ich bin sehr froh darüber, dass mit der Vertragsunterzeichnung zwischen ASFINAG, Land Tirol und Stadt Innsbruck nunmehr Grünes Licht für die Errichtung der Einhausung der Autobahn im Bereich des Amraser Wohngebietes gegeben wird, und so der Bau 2009 in Angriff genommen werden kann. Ein Projekt für die Gesundheit und die Lebensqualität der dort wohnenden Menschen, um das die Stadt Innsbruck lange gerungen hat. Nunmehr aber gilt unser Dank der Republik Österreich und im Speziellen der ASFINAG sowie dem Land Tirol, dass dieses Lärmschutzprojekt realisiert werden kann." 

Die ASFINAG-Vorstände Alois Schedl und Klaus Schierhackl bestätigen, dass derzeit die Behördenverfahren im Gang sind. "Nach Abschluss dieser Verfahren gehen wir bei derzeitigem Planungsstand von einem Baubeginn in der ersten Jahreshälfte 2009 - nach derzeitigem Stand der Dinge voraussichtlich Ende Mai - aus", erklären die Vorstände, "eine Fertigstellung sämtlicher Maßnahmen wäre für Ende 2011 vorgesehen." Das Bauwerk wird als Stahlbetonkonstruktion mit Überschüttung in Stahlbeton ausgeführt. "Die Bauarbeiten zur Einhausung Innsbruck-Amras finden unter Aufrechterhaltung des Verkehrsflusses statt. Das heißt, dass pro Fahrtrichtung jeweils zwei Fahrspuren - wie sie auch im Bestand gegeben sind - zur Verfügung stehen werden", erklären die Vorstände. 

Asfinag Amras

Vertragsunterschrift von ASFINAG, Land Tirol und Stadt Innsbruck  

Für Wünsche, Reklamationen oder Anregungen zu Baustellen am österreichischen Autobahnen und Schnellstraßennetz steht das ASFINAG Service Center zur Verfügung. Unter der Telefonnummer 0800 400 12 400  ist das Service Center von Montag bis Donnerstag 07:00 Uhr bis 19:00 Uhr und am Freitag von 07:00 bis 17:00 Uhr für Sie erreichbar. Mautanfragen sowie Meldungen in Zusammenhang mit der Verkehrssicherheit werden rund um die Uhr und auch an Wochenenden bearbeitet.  info@asfinag.at .

PRESSEAUSSENDUNG
Alexander Holzedl
Pressesprecher ASFINAG Alpenstraßen GmbH
www.asfinag.at

 
 
 

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